Singapore – Zurück in die Zivilisation

Wie heißt es? „Am nächsten Tag ist der Muskelkater am schlimmsten.“ Und irgendwie ist da was dran. Beim Packen fällt es uns sichtlich schwer, uns hierfür niederzuknien und so dauert es auch fast zwei Stunden bis wir uns auf den Weg zum Flughafen machen. Ein typischer Reisetag. Am Abend sitzen wir im netten Hotel in Singapur und haben ausnahmsweise mal kein Taxi in die Stadt genommen, sondern uns gleich an das hiesige Metrosystem gewagt. Die letzten zweihundert Meter haben wir aus Unwissenheit mit dem Taxi zurückgelegt und stellen dabei erfreut fest, dass in diesem Land Regeln und feste Gebühren existieren.

Wir treffen uns gleich zum Abendessen in Little Arab mit einem ehemaligen Kommilitonen, der gerade seinen Auslandsaufenthalt des Traineeprogramms in Singapore verbringt. Gregor bringt noch seine Schwester mit, die zum Abschluss ihrer Malaysiareiser beim kleinen Bruder nach dem Rechten sieht. Wie angekündigt hat man in diesem Land wirklich die Qual der Wahl was das Essen angeht, wenn die zwei Hauptbeschäftigungen der Einwohner shoppen und essen ist. Der Inder ist sehr gut und laut unserem local guide mit sechs Euro pro Essen wohl ziemlich teuer.

Zum Abschluss des Tages ziehen wir noch ein bisschen durch die vollen Gassen eines Freitag abends und kehren dann bei Bierchen und Shisha in einem netten Lokal ein, von wo aus man das geschäftige Treiben des Nachtlebens beobachten kann und sich die Menschen etwas anschauen. Nach einer Woche Dschungel und Berg sind wir doch sichtlich überfordert von den vielen Menschen, den Lichtern, dem bunten Treiben, einfach der Zivilisation.

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