Tauchtag 2

Umm Gamar (Mutter des Mondes)

Pünktlich um kurz nach acht beziehen Pascal und Mia wieder die Matten auf dem oberen Deck, während Caro heute das erste Mal im Pool tauchen wird. Wir tauchen indes in einer größeren Gruppe auf einem mit Korallen besetzten Plateau nahe am Rand einer Steilwand entlang. Allmählich lernen wir Namen zum Gesehenen und erkennen orange-blaue Nacktschnecken, entdecken einen großen Krokodilfisch und schweben in verschiedenen Fischschwärmen. Leider müssen wir gelegentlich auf die anderen auf 18 m warten, während sie in Höhlen reinschauen und Blöcke aus der Nähe betrachten. Der Rückweg gestaltet sich als ruhiges Treibenlassen in der Strömung, währenddessen man das Riff in Augenschein nehmen kann.

Gota Abu Nugar

Nach dem leckeren Mittagessen machen wir uns auf zu einem sehr interessanten Riff. Auf dem höchsten Punkt wächst eine Koralle, die wie ein Unterarm aussieht und einen guten Orientierungspunkt bildet. Vor ihr erstreckt sich eine Korallenzunge, auf deren Nordseite sich ein riesiger dicht bewachsener Korallengarten erstreckt. Neben Rotfeuerfischen und Rotmeeranemonen, Wimpelfischen und Kofferfischen sehen wir eine Tischkoralle und verlieren auf Grund der milchigen Sicht, begründet durch die Strömung in Kombination mit dem sandigen Untergrund, unsere Gruppe (die Orientierung hatten wir schon vorher verloren), als uns eine andere Gruppe kreuzt. Da wir diese als Taucher unseres Bootes identifizieren, hängen wir uns einfach an diese an. Erst als die Gehirnkoralle auftaucht und mit ihr in ihrer Nähe die ‚Unterarm‘-Koralle, finden auch wir zwei wieder die Orientierung.

 

Heute Abend probieren wir ein Cafe mit den besten Kuchen der Stadt. Bei sehr schokoladigem Kuchen und einer Tasse Kaffee wird es um sechs bereits wieder stockdunkel und allmählich geht jeder in seiner Unterkunft die salzige Kruste abwaschen. Nach dem Abendessen besichtigen wir ein bisschen unsere Bucht. Neben ein paar netten Cafés und Restaurants finden wir eine Shisa-Bar. Da wir uns aber nicht entscheiden können, ob wir überhaupt Lust darauf haben und es teileweise sehr windig ist, gehen wir zu Gunsten ausreichenden Schlafes einfach ins Bett. Schließlich klingelt auch morgen wieder der Wecker um viertel vor sieben….

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