Tauchtag 3

Sakwat Abu Galawa

Heute gehen wir alle zusammen aufs Boot. Nach dem obligatorischen Frühstück unter Palmen, einer präventiven lokalen Reisekrankheitstablette und kurzer Anpassung der Ausrüstung geht es wieder los aufs Rote Meer. Mittlerweile haben wir nicht nur neue nette Taucher kennengelernt, sondern haben uns auch schon mit der Crew angefreundet, die insbesondere die Damen mit Namen begrüßen. Jacket an den Tank, kurzer Funktionscheck und ab aufs Sonnendeck. Da oben hat man deutlich weniger Zugluft und die Aussicht ist sogar noch besser. Die Ausbildungstaucher bauen nach dem Bootsbriefing gemeinsam ihre Ausrüstung auf, während alle übrigen Taucher wie gehabt viel Sonne tanken. Pascal und Mia hängen sich wieder an Birger, Karin, Petra und Martina, die verlässlich allerhand Getier entdecken und fotografieren.

Neben Rotfeuerfischen, Steinfisch, Igelfisch, Butt und Muräne entdecken wir immer mehr Schwärme neuer Fische, deren Namen wir uns im Nachgang mit Hilfe eines Buches holen wollen. Auch Caro macht beim Ausbildungstauchgang ihre ersten Beobachtungen und freut sich über den Schwarm Flötenfische, während sie mit großem Respekt von der riesigen schwarzen Muräne erzählt.

Wieder aufgetaucht kommt der obligatorische ‚sind-alle-da-check‘, wo jeder beim Aufruf seines Namens seine Anwesenheit bescheinigt.

Marsa Abu Galawa

Die Crew zaubert wieder ein deliziöses Mittagessen (leider fast besser als im Hotel), bevor es uns mitten im Roten Meer zu einer größeren Lagune steuert. Die Strömung ist ganz schön stark, so dass wir Mühe haben, anzulegen und während wir noch unsere Oberflächenpause machen dabei ganz schön durchgeschaukelt werden. Endlich kommt das ersehnte Briefing und ab geht es diesmal nur mit Karin und Birger runter. Neben den üblichen Verdächtigen wie Rotfeuerfischen, Steinfisch, Wimpelfisch und Igelfisch finden unsere Mittaucher einen sehr kleinen neonorangefarbenen Seestern von gerade mal drei Zentimetern Länge von Arm zu Arm.

 

Vor dem Abendessen wollen wir uns noch um eine tolle Beschäftigung für unseren letzten (Nichttauch-)Tag suchen. Unsere Reisegesellschaft Schauinsland bietet unsere Vorstellung von Safari erst an unserem Abflugtag an, so dass wir uns vertrauensvoll an einen Veranstalter in seinem selbstgebauten bunten Beduinenzelt wenden. Der ruft erst mal seinen Kumpel an und bittet uns, am nächsten Abend wiederzukommen. Und da viel Luft und Sonne und zwei Stunden Tauchen so furchtbar anstrengend sind, sind wir überhaupt nicht böse, dass wir nach dem Abendessen einfach früh ins Bett gehen.

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