Ankunft in der Karibik

Morgens um sechs heben wir ab. Und da ich vorher die Nacht durchgemacht habe, kriege ich von den beiden Flügen höchstens die Mahlzeiten mit. Ok, für einen Film hat es gelangt, aber da fehlt mir der mittlere Teil. Offensichtlich haben  wir auch die Verteilung der Migrationsformulare verschlafen, so dass wir erst nicht einreisen können. Und weil die hier so gechillt sind, dauert es etwas, bis wir endlcih welche ausfüllen könnten. Eine nette holländische Reiseleiterin gibt uns einen Vorgeschmack auf das, worauf wir uns kulturell einstellen müssen - wir sind als Deutsche hier unten nämlich Exoten.

Hausriff Lions Dive Resort

Im Hotel packen wir kurz alles aus und weihen erst mal unsere Terrasse ein. Uns packt die Tauchlaune, also marschieren wir zur Tauchbasis direkt vor unserer Terrasse, wobei wir fast über den, wie sich später herausstellt hier heimischen, Leguan stolpern.

Nach dem üblichen Paperwork und einer Kurzeinweisung in die Räumlichkeiten der Basis nutzen wir auch gleich direkt unsere Tauchflat und springen direkt in den Hausriff. Ägypten war das letzte Mal Tauchen im Meer und seitdem bin ich ausschließlich in mitteleuropäischen Seen gedümpelt. Kaum tauchen wir ab bin ich direkt völlig perplex von dem wuseligen Treiben da unten, dass ich gar nicht weiß, wohin ich zuerst schauen soll.

Erst mal Flagge in den Griff kriegen, schön austarieren und schauen, dass es Claudi beim ersten Mal im offenen Meer gut geht. Natürlich alles kein Problem und noch während wir uns sortieren entdecke ich direkt den ersten Igelfisch. Regenbogenpapageifische auf der Jagd, Doktorfische am knuspern, riesige sich wiegende Röhrenkorallen, Fächerkorallen größer als ich, Trompetenfische bis zu zwei Metern Länge, eine kleine weiß gepunktete Muräne und zum Abschluss lauter Kofferfische. Was will man mehr im Meer :D

 

Dank der hohen Luftfeuchtigkeit in der immer noch so großen Hitze am Abend teilen wir uns bloß eine Pizza beim Hotelitaliener und loggen dabei unseren ersten Tauchgang bevor uns schon um neun die Augen vor Erschöpfung von der Anreise und den ersten Eindrücken zufallen.

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