Erste Tauchversuche auf eigene Faust

Erstes Todo auf der Insel: Wir brauchen ein Auto. Also laufen wir vormittags in der bereits brüllenden Hitze am Meer entlang zum Hotel, wo unsere Budget-Anmietung ist. Auf halber Strecke begegnen wir einem Supermarkt, wo wir erst mal etwas ähnliches wie Frühstück einkaufen und uns einen Überblick über das Portfolio der Regale verschaffen. Aha - zahlt man in Dollar, gibt es Wechselgeld in Gulden.

Völlig unproblematisch bringen wir den Papierkrieg hinter uns, etwas akribischer schaut die Dame aber aber auf die Kratzer und Beulen und zeichnet so gut wie jeden auf. Wir bestätigen, dass das Reserverad drin ist und bekommen eine Einweisung, wie die Alarmanlage funktioniert. Viiiiiel wichtiger: die Klimaanlage - funktioniert :). Also ab zum Supermarkt sich für den restlichen Tag eindecken und das Frühstück ausstatten.

Tauchausrüstung einladen - wir dürfen vorfahren, um insbesondere die Flaschen  nicht so weit zu tragen :) - und schon geht es los. Nach langer Diskussion fahren wir doch nicht mehr so weit weg und versuchen es am kommerziellen Strand von Jan Thiel an

Sandy's Plateau

Parken und Eintritt kosten hier ein klein wenig. Wenn man so schmerzfrei ist, dann läuft man wie wir zwei in voller Ausrüstung vom Parkplatz zwischen den Liegestühlen hindurch zum Strand und nutzt die Gelegenheit, einen grad rumstehenden Tauchlehrer mit Schüler bzgl. Tauchrichtung zu befragen.

Wir schwimmen ewig bis zum Buchtausgang (mir wird richtig schlecht vom Wellengang) und tauchen dann ab. Leider treffen wir die Feuerkoralle nicht ganz und machen erst einen großen Bogen auf dem wirklich nur sandigen Grund bis wir auf das Riff treffen. Ein ziemlicher Flopp. Da kann unser Hausriff mehr. Die Korallen sind alle tot, doch einigen Fischschwärmen begegnen wir doch. Freuen uns über den footballgroßen Einsiedlerkrebs, den ersten Rotfeuerfisch und lustigen Weichkorallen, die sich in ihre Tube verziehen, wenn wir kommen. Natürlich fehlt hier auch nicht ein einzelgängerischer Igelfisch.

Hausriff Lions Dive Resort

Zum Abschluss des Tages springen wir doch noch mal in unseren Hausriff und tauchen diesmal links weg, wo uns ein sehr tief abfallendes Riff mit unzähligen Fischarten und wundervollen Fischsschwärmen erwartet, die uns zu unserer Freude in ihre Mitte nehmen. Beim Zurücktauchen werden wir doch tatsächlich von vier sehr durchsichtigen Sepien begleitet, die gemächlich durch das Wasser ziehen.

Ziemlich erschöpft von meinem ersten Tauchgang mit permantent aufgeblasener eigenen Boje gönnen wir uns dann zum Abendessen unseren ersten Cocktail :).

Kommentar schreiben

Kommentare: 0