Cas Abou - karibischere Bucht

Heute testen wir laut Recherchen die schönere Bucht im Vergleich zu gestern. Die Flaschen haben wir bereits am Vorabend eingeladen, so dass wir nur noch die Ausrüstung reinpacken müssen und den Durst unseres Gefährts stillen. Super oder super? Das ist ja einfach :D. Den Weg kennen wir ja bereits, denn wir fahren bloß eine Bucht weiter.

Cas Abou - Lower House

Der Parkplatz ist schon mal schleppfreundlicher angelegt. Die Bucht malerisch schön und abgelegen. Weißer Sandstrand, türkisfarbenes Wasser, Liegen unter Palmen. Wir belegen unsere Wunschliegen im Schatten wie es sich für deutsche Touris gehört und steigen direkt ins Wasser. Rechts rum von der Bucht weg soll es hier am schönsten sein.

Auch hier tauchen wir lieber den flachen Strandbereich ab, da heute die See noch rauer ist und uns bereits beim Einstieg übel wird. Runter auf 20m und los geht's! Das Riff geht tatsächlich steil runter und ist sehr dicht bewachsen. Es wuselt an allen möglichen Fischen und Fischchen, auch hier dulden uns diverse Schwärme in ihrer Mitte. Leider begegnen wir keinem der versprochenen Schildkröten oder Stachelrochen. Wir nehmen unseren Kurs zurück und wollen wieder heimwärts, als uns der Grund sehr seltsam vorkommt. Ein Blick über Wasser bestätigt unsere Befürchtungen: wir sind nicht ausreichend umgekehrt und sind direkt am Ende der Felswand gelandet, die die rechte Begrenzung der Bucht bildet. Au weia.. bei dem Wellengang wollen wir doch nicht so weit zurückschwimmen und tauchen wieder mit neuem Kurs ab.

Ziemlich erschöpft erholen wir uns erst mal ausgiebig vom Schreck des Tages. Erst mal an der Bräune arbeiten und ich muss die mitgebrachte Lektüre endlich mal in die Hand nehmen...

Den zweiten Tauchgang nehmen wir in die linke Richtung. Hier fühlen wir uns deutlich wohler und tauchen immer weiter in die Tiefen der Karibik, bis uns auf 30m der sandige Grund begegnet. Wir bleiben etwas darüber und genießen die Trompetenfische, Rotfeuerfische und unendlichen Fischschwärme. Auf dem Rückweg treffen wir endlich auf den ersten Steinfisch! Glücklich finden wir auch den direkten Weg zum Ausstieg.

Hausriff Lions Dive

Weil uns zu warm wurde und es nichts spannendes mehr gibt, beschließen wir vor der Terrassentür noch mal reinzuspringen. Gleich beim Abtauchen werden wir dafür belohnt. Wir treffen auf unsere bekannten Sepien, die aber noch mehr Freunde dabei haben. Neun Tiere zählen wir und bewundern ihre gemächliche Art durch das Wasser zu schwimmen. Claudi macht so lange Bilder und Filme bis der Akku komplett leer ist, während Mia ganz schön mit der Boje zu kämpfen hat, die einfach nicht dahin mittreiben möchte, wo die Taucher hin wollen. Natürlich treffen wir auf dem Rückweg wieder auf die Gruppe Sepien, die uns zum krönenden Abschluss des Tages tatsächlich zum Greifen nah rankommen lassen.

 

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