Porto Marie - Tauchplatzkarte anfertigen

Kofferfisch
Kofferfisch

Heute fahren wir wieder mit dem Kofferraum voller Flaschen nach Porto Marie. Im Packen und Beladen sind wir schon richtig eingespielt und routiniert. Ich nehme Proviant und trockenes Equipment mit ins Auto und tausche auf dem Weg dahin die Strandtücher gegen neue aus. Dann fahre ich vor zum Tauchcenter, wobei ich mittlerweile jeden Pförtner kenne und allein durch Handgruß durch die Schranke komme. Unten wartet Claudi schon mit dem eingepackten Equipment und hat Flaschen geordert, die uns brav ins Auto geladen werden - "you are on vacation, I am here for you". Wer kann da schon noch das Angebot ablehnen :).

Kurzer Stopp am Supermarkt und Vorräte aufstocken und los geht es an unsere karibische Bucht, die wir so mögen. Natürlich kennen wir den Weg bereits auswendig und brauchen keine Karte mehr.

Heutige Mission: Mia braucht eine Tauchplatzkarte für ihre Divemaster-Ausbildung. Da es mir dort besonders gut gefiel, wollte ich unbedingt davon eine Karte anfertigen. Wir sprechen uns beim Rausschwimmen ab und runter. Während ich eifrig auf meiner Tafel skizziere und krizzel, ist Claudi jederzeit bereit die von mir geforderten Bilder zu machen. Es macht mega Spaß und Claudi assistiert mir super. Ich lerne beim gelegentlichen malen gute Tarierung zu schätzen und bin manches Mal wirklich überrascht, dass ich tatsächlich schwerelos im Wasser schwebe, während ich mich intensiv auf meine Skizzen konzentriere. Wir zwei sind nicht nur über Wasser, sondern auch unter Wasser perfekt eingespielt. Am Ende dümpeln wir noch an den künstlichen runden Riffen rum und schießen unendlich viele Bilder.

 

Leider müssen wir den perfekt geplanten Tag mit ursprünglich drei Tauchgängen nach diesem einen aus unerwarteten Gründen beenden. Kann man eben leider nix machen. Also packen wir alles wieder zusammen und fahren zurück zum Hotel. Faux-pas gelöst und wir chillen den restlichen Nachmittag einfach am 50m Pool, den wir bisher sträflich vernachlässigt haben. Beim Bahnenschwimmen fällt mir auf, dass die Arme vom vielen schweren Heben und Tragen tatsächlich etwas beansprucht werden. Am Ende des Tages sind wir beide sehr froh, dass wir den Tag mal im Süßwasser beenden und wirklich ausgiebig Erholungsurlaub betrieben haben.

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