Porto Mari - Lieblingstauchplatz

Da wir uns in Porto Mari sehr wohl fühlen, uns da mittlerweile unter Wasser gut auskennen und den letzten Tag lieber ohne Überraschungen an einem neuen Tauchplatz verbringen möchten, fahren wir einfach wieder an unsere Lieblingsbucht. Geschickterweise haben wir am Vortag nicht ausgepackt, so dass wir nach dem Frühstück auf unserer Terrasse einfach direkt losfahren können.

Liege belegen, aufrödeln und abtauchen :-).

Wir richten uns nach rechts, wo der flachere Korallengarten auf 12m sich über eine weite Strecke parallel zum Strand erstreckt. Uns zieht es in die Tiefe, also schauen wir uns die zum offenen Meer steile Seite des Riffs auf 20m an. Mit Erfolg. Die erste grüne Muräne begrüßt uns mit großen Fauchen.

Auch im flacheren Bereich begegnen wir weiteren Muränen, wobei ich fast mit einer gerade frei umherziehenden kollidiere, da ich erstens eher auf die Mikrowelt eingestellt bin und zweitens gar nicht damit rechne, dass mir eine außerhalb geschützter Korallen begegnet. Claudi sieht das aber rechtzeitig, so dass ich gerade noch ausweichen kann - puh, Glück gehabt. Am Ende vergnügen wir uns wieder an den künstlichen Kugelriffen und versuchen uns an schönen Bildern. Beim Versuch, eine Arrow Crab zu fotografieren, werde ich von einem Triggerfisch überrascht, der mir direkt auf die Maske schwimmt. Was ein Schreck :).

Letzter Tauchgang auf Curacáo

Wir können uns im hiesigen Strandrestaurant einen Platter snach und als uns zu warm wird, machen wir uns auf zum letzten Tauchgang auf dieser Insel.

Erst links weg bis zum Tau, dann wieder zurück auf die rechte Seite. Diesmal erfreuen wir uns an einem Papageifisch, dem die Schwanzflosse komplett fehlt und einem gepunkteten Aal, der wohl auf der Suche nach einem schönen Unterschlupf ist und sich gar nicht von uns stören lässt. So geht ein weiterer wunderschöner Tauchgang zu Ende und wir steigen mit einem glücklichen und einem weinenden Auge aus dem Wasser.

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